Amuro

Das Leben, die Gesellschaft und wie man mit dem klar kommt

39 posts in this topic

2.0 (lohnt sich alles zu lesen ;) )

Ich steh auf und frage mich Tag für Tag, 
Tag für Tag, frage ich mich ob es sich lohnt.
Stehe auf und will wieder zurück,
zurück in den endlosen Schlaf.

Tag für Tag, sehe ich mich um.
Ich sehe mich um, Tag für Tag und sehe keinen Grund.
Will nur weg von hier,
sehe keinen Sinn in allem.

Habe keine Emotion, keinen Elan, keinen Spaß.
Ein vergeudetes Leben, vergeudete Zeit.
Zeit die ich mir immer wünschte,
wobei ich keine einzige extra Sekunde verdiente.

Ich werde es nicht vergessen,
Ich kann es nicht vergessen,
ein unvergesslicher Moment.
Dieser Moment, da wo ich sie sah.

 

Ich steh auf und frage mich Tag für Tag, 
Tag für Tag, frage ich mich ob dies der Grund war.
Stehe auf und will zu ihr,
zu ihr in die endlosen Weiten.

Tag für Tag, sehe ich mich um.
Ich sehe mich um, Tag für Tag und sehe nur sie.
Will nur zu ihr,
sehe nur denn Sinn in ihr.

Bin voller Emotion, voller Elan, voller Liebe.
Ein vergeudetes Leben, vergeudete Zeit.
Ja mag sein,
aber Zeit die ich mit Liebe vergeude. 

 

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Ist doch schön wen jemand seine Gedanken auf diese Art und Weise mit uns teilt...unabhängig von Alter, Hautfarbe, oder Geschlecht :P

Meine Bewertung: @Amurodas ist äusserst mutig von dir...bitte weiter so :)

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Posted (edited)

Da Amuro♥ mir erlaubt hat hier auch meine Werke hier zu öffentlichen. An dieser Stelle ein Danke an dich :x  werden zukünftig auch einige Werke von mir kommen ;)  

 

 

Engel

 

Wie ein Engel an meiner Seite,
halfst du mir durch die Weite
Dein Lachen so offen und fröhlich
offenbarte mir alles sei möglich

 

Du gabst mir die helfende Hand
bevor ich in mir gänzlich versank
Dadurch hast du mich gerettet
ohne das ich es je erbettelt

 

Solch selbstlose Menschen sollte man krönen,
und nicht wie andere tun, verhöhnen
hoffe, du erkennst dich in schwieriger Stund
So verlassen zweifel nie deinen Mund

 

Mein Engel geh nun fort
an einem besseren Ort
verweile nicht
ich liebe dich

Edited by La_Luna
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@Amuro dieser Thread... Diese Gedichte... Ich kenn mich so gut wie garnicht mit gedichten aus habe auch noch nicht versucht eins zu schreiben, weil ich auch wohl kaum eins hinkriegen kann. Aber diese Gedichte die sind schon auf sehr hohen niveau ^^ sind auch höchst intelligent :) also ich finde deine werke schon krass formuliert und  interesannt ;) dabei wollte ich schlafen gehen :D Also ich kann dir nur gutes Feedback geben. Viel Erfolg bei deinen nächsten gedichten :) freue mich schon werde vielleicht nicht viele Ein feedback geben aber wenn du so weitermachst ist alles gut [^_,^]

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Irgendwie eher "Dunkle" Gedichte :) , sehr gut formuliert, was ich auch nicht oft zu gesicht bekomme,... Keep it On.

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Weg

 

Ich suche stets nach der Wahrheit

auf Hoffnung nach großer Reinheit

mein Weg sich endlos dehnt

mein Herz sich zurück sehnt

 

Nun darf ich aufgeben?

weil mir fehlt das Bestreben?

Endlose fragen nach dem Sinn

eine Stimme leise flüsternd „lass hin“

 

Bin endlich befreit

zum Kampfe bereit

nie zweifeln wieder

breite aus mein Gefieder

 

So gebt acht ihr alle

das der Mut nicht zerfalle

So bereitet die Flügel aus

und fliegt tapfer hinaus!

Edited by La_Luna
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Dunno nach gut 2 Tagen perma Kopfschmerzen.... irgendwas muss da raus. 

 

Du bist gekommen und hast mein Herz repariert, 
du bist das beste was mir je passiert, 
du grinst mich an,
und deine Augen funkeln wie ein Diamant. 

Ich suchte nach den Sternen, 
verstand nicht, dass du bist das einzige was ich brauch, 
hoffe, dass wir uns niemals entfernen, 
deine Anwesenheit, mein Rausch.

Gott bewahre, ich glaubte niemals Glück sei Geld,
doch dir will ich kaufen die ganze Welt.
Will die glücklich sehen,
meine Liebe, kaum zu verstehen. 

Verschwendete Zeit, das zu genügen,
will jetzt anfangen, anfangen mit der Vergnügen.
Das Leben leben, 
sich mit den Toten erheben.

All dies nur dank dir. ♥ 

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Herrscher der Nacht

 

Der Nachthimmel ist so klar,

Doch seh ich die Sterne nicht.

Langsam wird es endlich wahr,

es gibt im Dunkeln das Licht

 

Es geht nicht von den Sternen aus,

es kommt von innen der Nacht heraus

Es ist der Mond

in der die Liebe wohnt

 

Einzig er ist immer da

hilft mir bei meinen Schmerzen

ist mir immer stetig nah

so das Kummer schwindet aus meinen Herzen

 

Bitte, bleib immer an meiner Seite

ohne dich meine Seele sich teile

Beim Anblick des Nachthimmels, so hoff ich,

zu sehen unverändert immer nur dich!

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Verlust

Du kamst mir abhanden

obwohl wir voreinander standen

schaust mich fragend an

Die Erinnerung schmerzt daran

 

Immer schauend auf meine Hand

erblickte ich unser Land

Warum bist du gegangen?

ich war allein gefangen

 

Ich will fort

zum verschwunschenen Ort

wo alles zusammen fällt

in die Traumwelt....

Edited by La_Luna
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Denk mal!

Ich hab mein Leben weggeschmissen,

jede Träne lässt mich wissen,

dieses Herz ist groß doch immer noch verletzbar,

und Bruder geht´s du mit mir mit,

ich meine wirklich jeden Schritt,

den diese Freundschaft ist durch Streit nicht ersetzbar,

denn ihr habt so viel versprochen,

das Versprechen dann gebrochen,

und die ganze Scheiße wird mir scheinbar jetzt klar,

guck ich Zeilen am aufschreiben als ich Dreck sah,

verdammt jede Zeile die ich schreib ist echt war - denk mal . . .

 

darüber nach Bruder weil keiner von euch da war,

heute muss ich sagen ich schreib das für meinen Vater,

schreibe damit ich ihm auch mal Geld geben kann,

es muss klappen Junge guck dir dieses Drecksleben an,

unter Tränen muss ich sagen glaub mir doch ich kann was,

war mir gar nicht sicher doch versprach ihr dann ich schaff das,

Schule war beschissen, denn es hat mich gar nicht interessiert,

meine Lehrer warnten mich das ich meinen Lebenssinn verlier,

alles schien so dunkel und ich schrieb nur diesen Vers auf,

laufe weiter diesen Weg doch langsam wird mein Herz taub,

30 Jahre und ich muss einfach nur weiter warten,

doch ich merke bei dieser Kälte sind Gefühle eingeschlafen,

reich mir eine Perspektive weil ich nur die Schmerzen kriege,

Bruder denn die ganzen Träume hab ich auf dem Herzen liegen,

muss vergessen doch ich hab mir das schon vorgestellt,

doch ich habe früh gemerkt das du kein´s der Worte hältst . . .

 

Ich hab mein Leben weggeschmissen,

jede Träne lässt mich wissen,

dieses Herz ist groß doch immer noch verletzbar,

und Bruder geht´s du mit mir mit,

ich meine wirklich jeden Schritt,

den diese Freundschaft ist durch Streit nicht ersetzbar,

denn ihr habt so viel versprochen,

das Versprechen dann gebrochen,

und die ganze Scheiße wird mir scheinbar jetzt klar,

guck ich Zeilen am aufschreiben als ich Dreck sah,

verdammt jede Zeile die ich schreib ist echt war - denk mal . . .

 

denk mal darüber nach was du so sagst,

ich bau auf deine Worte und starte in den Tag,

in den Tag, . . . inzwischen hab ich auch gemerkt,

das keiner hinter mir steht und meine Träume werden kleiner,

Freunde lachen denn ich hab kein Geld in der Tasche,

doch ich bin selbst schuld denn ich weiß doch selbst was ich mache,

ich dachte dies ist das was ich tun muss,

doch in der Szene sind nur Kinder wie im Schulbus,

ich war zur Stelle doch hab nur noch den Dreck bekommen,

und leider bin ich von dem Alkohol nicht weggekommen (weggekommen),

doch trotzdem bin ich wie ich bin und verstell mich nicht,

rede nicht von Ehrlichkeit wenn du´s selbst nicht bist,

mich hat das Geld gefickt ob wohl ich´s selten hatte,

mittlerweile sitz ich da keine Kohle, keine Platte,

keine Krone nur noch Schulden und ich warte auf den Augenblick,

doch er wird niemals kommen, denn ich hab mein Traum geträumt und nicht gelebt!

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Alter Mann

Ein Alter Mann . . .

alt werden, blass werden . . .

Ich bin ein, Ich bin ein . . .

Ich bin ein alter Mann der weint wenn er die Rechnung sieht,

der statt warmen Sommern nur noch kalte Nächte liebt,

ich hatte große Träume und machte Rapmusik,

mit Gefühl glaub mir richtig mit´nem echten Beat,

ich hatte tausend Freunde doch nun ist keiner da,

manche tot, manche weg mir wird die ganze Scheiße klar,

ich hab kein´Weihnachtsbaum, Geschenke gibt es eh nicht,

mit 60 Jahren hab ich nur noch Elend und die Spätschicht,

ich muss Lappen verpacken und das sieben Stunden,

während der Arbeit merk ich Alter ich bin tief gesunken,

hab keine Kinder, denn ich war zu feige um mich um Andere zu kümmern,

nun ist diese Zeit nun um,

Ich war jung und viel zu dumm, hatte echt´ne Klasse Frau,

doch sie hat mich verlassen, denn ich was Nächtelang nur Blau,

kann die Miete nicht bezahlen, denn das Geld geb ich für Bier aus,

im Dreck gelandet, und glaub mir ich geh auch hier drauf!

 

Ich denk mir jeden Tag, wird das alles wahr?

Alt sterben, blass werden, sag mir ist der Hass noch da?

Kann nicht in den Spiegel blicken, ohne Selbstmitleid,

und hoffe echt das mir nicht nur der Alk und die Kälte bleibt,

Ich denk mir jeden Tag, wird das alles wahr?

alt sterben, blass werden, sag mir ist der Hass noch da?

Kann nicht in den Spiegel blicken ohne Selbstmitleid,

und hoffe echt das mir nicht nur der Alk und die Kälte bleibt,

 

 ". . .  der Alk und die Kälte bleibt . . ."

 

Es ist dreiviertel zwölf, hab ein paar Beck´s getrunken,

ich bin am Ende, und der Stress nimmt mir den letzten Funken Hoffnung,

doch ehrlich gesagt, wusste ich schon von klein auf,

das ich nicht viel hab und seit Tag eins auf dünnem Eis lauf,

keiner konnte helfen, keiner konnte mir den Kummer nehmen,

bin alleine und kann nie wieder meine Mutter sehen,

ich weiß´is lange her, doch vermiss meine Oma sehr,

und meine Ex hat sicher zwei, drei Kinder oder mehr,

Alk bringt dir nix, jeden Tag wird dieser Scheiß schlimmer,

Freunde von damals haben Häuser ich nur ein Zimmer,

ich hab ein kleines Bett und hass´die ganze Welt,

manchmal wird mir tagelang das Wasser abgestellt,

und es nimmt dir täglich die Luft,

es kommt dir vor wie ein Leben in der Gruft,

schwarze Decke, schwarze Wände, du bist schon fast am Straßenende,

du brauchst kein´Schal weil die Kette mehr bringt,

verkaufst deine Kette wenn die Kippen leer sind,

an schlechten Tagen macht die Liebe dich blind,

die Schmerzen Bruder kriegen dich bestimmt,

weg von dem Dreck und den ganzen Krisen,

immer wieder auf irgendjemand angewiesen,

Angst zu siegen, Angst zu frieren,

Angst zu versagen und dann alles zu verlieren,

 

Ich denk mir jeden Tag wird das alles wahr?

Alt sterben, blass sterben sag mir ist der Hass noch da?

Kann nicht in den Spiegel blicken ohne Selbstmitleid,

und das mir nicht nur der Alk und die Kälte bleibt,

Ich denk mir jeden Tag, wird das alles wahr?

Alt sterben, blass werden sag mir ist der Hass noch da?

Kann nicht in den Spiegel blicken ohne Selbstmitleid,

und hoffe echt mir nicht nur der Alk und die Kälte bleibt!

 

Kälte bleibt . . . Kälte bleibt . . .

 . . .Alt sterben, blass werden . . .

 . . . wird das alles wahr? . . .

. . . Kalt werden, blass sterben . . ., alt sterben . . . Yeah!

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Hier mal ein paar Exklusivbericht-Ergüsse von mir zum Thema:

Der Mensch ist bereits in seinem Naturzustand ein asoziales, polymorph-perverses Wesen (Sigmund Freud)

--

Unverhohlen und bescheuert, kaufst du, völlig überteuert, Ware die du eh nie brauchst, damit du dann wieder schlauchst.

--
Kontroverse Konserve, konzentrierst du dich konservativ unter strengster Kontrolle konsequent geradezu Konfus auf einen bestimmten Blickwinkel, bezogen auf die krumme Katharer Krautwanderungskarte. Konserviert betrachtet könntest du Krach machend mit einem Kran Kartoffeln kaufen, aber das nimmt dir dann keiner mehr ab.

--

Ein Schwank aus meiner Jugend: Lord Brunsen bonert die Teppichquaste.
Und nochwas:
"Ich hätte gerne einen halben Kanalfisch und 3 Kategorien Firlefanz bitte."
"Ja super, ich haus ihnen gleich ins Gesicht, sonst noch was?"
"Achja einen Bereich angedödelte Hirschfransen uunnnd....
hmmmm..............
..n Bunsenbrenner."
"Soll ichs ihnen irgendwo reinschtopfn?"
"Keine Tüte bitte, unter deren Last würde ich breiartig kollabieren wie bei dem Versuch mir einen 7-teiligen Pudel ins Zimmer zu hängen.
Tun sies doch einfach in das Schwarze Loch gleich neben meinem Schuh den sie anhaben. Vielleicht kullern die Utensilien dann bei mir zu Hause wieder heraus. Wenn nicht, kaufe ich morgen 2 Mal das Gegenteil von singender Eselsalami und haue solange mit dem Fleischklopfer drauf, bis selbst mir unklar ist, warum die Wiese keine Hosen anhat. So, dann, schräges Leben noch."
"Ach ja!!!?? Und ich dachte immer schwarz hätte keine Füße."
Ergo Verrücktheit bis zum Status Quo Durchgedreht.

--

Zum Schluss noch etwas Wahrhaftigeres:

Ich finde, die gesamte momentane Gesellschaft ist menschlich am Ende. Sowohl unser Gewissen als auch unser Mitgefühl sind dermaßen befleckt, das es echt schon reine Blasphemie ist, dass wir uns als Krone der Schöpfung bezeichnen. In so einer Welt ist die Fiktion noch hundertmal realistischer als die scheinheilige Wirklichkeit.

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10 Strategien die Gesellschaft zu manipulieren
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Bei diesem Artikel handelt es sich um die Übersetzung von „10 Strategien der Manipulation“, die auf einer Ausarbeitung des Linguisten Noam Chomsky beruhen. Die Punkte beschreiben, wie das "System", also die Regierung, die Medien und Lobbyisten die Bevölkerung gezielt manipulieren und steuern, um die eigenen Ziele zu verfolgen und somit umsetzen.

1 – Kehre die Aufmerksamkeit um
Das Schlüsselelement zur Kontrolle der Gesellschaft ist es die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf Ereignisse umzulenken, damit man von wichtigen Informationen über tatsächliche Änderungen durch die politischen und wirtschaftlichen Führungsorgane auf unwesentliche Nachrichten ablenkt, der Technik des stetigen Präsent-Sein. Jene Strategie ist der Grundstein, der das Basisinteresse aus den Bereichen Bildung, Wirtschaft, Psychologie, Neurohbiologie und Cybernetik verhindert. Somit kehrt die öffentliche Meinung den wirklichen gesellschaftlichen Problemen den Rücken zu, berieselt und abgelenkt durch unwichtige Angelegenheiten. Schaffe es, dass die Gesellschaft beschäftigt ist, beschäftige sie, beschäftige sie so, damit sie keine Zeit hat über etwas nachzudenken, entsprechend auf dem Level eines Tieres.

2 – Erzeuge Probleme und liefere die Lösung
Diese Methode wird die „Problem-Reaktion-Lösung“ genannt. Es wird ein Problem bzw. eine Situation geschaffen, um eine Reaktion bei den Empfängern auszulösen, die danach eine präventive Vorgehensweise erwarten. Verbreite Gewalt oder zettle blutige Angriffe an, damit die Gesellschaft eine Verschärfung der Rechtsnormen und Gesetze auf Kosten der eigenen Freiheit akzeptiert. Oder kreiere eine Wirtschaftskrise um eine radikale Beschneidung der Grundrechte und die Demontierung der Sozialdienstleistungen rechtzufertigen.
 
3 – Stufe Änderungen ab
Verschiebe die Grenzen von Änderungen stufenweise, Schritt für Schritt, Jahr für Jahr. Auf diese Weise setzte man in den Jahren 1980 und 1990 die neuen radikalen sozio-ökonomischen Voraussetzungen durch (Neoliberalismus): Minimum an Zeugnissen, Privatisierung, Unsicherheit, was der Morgen bringt, Elastizität, Massenarbeitslosigkeit, Höhe der Einkünfte, das Fehlen der Garantie auf gerechte Lohnänderungen.
 
4 – Aufschub von Änderungen
Die folgende Möglichkeit auf Akzeptanz einer von der Gesellschaft ungewollten Änderung ist es, sie als „schmerzhaftes Muss“ vorzustellen, damit die Gesellschaft es erlaubt, sie in Zukunft einzuführen. Es ist einfacher zukünftige Opfer zu akzeptieren, als sich ihnen sofort auszusetzen. Zudem hat die Gesellschaft, die naive Tendenz negative Veränderungen mit einem „alles wird gut“ zu umschreiben. Diese Strategie erlaubt es den Bürgern mehr Zeit sich der Änderung bewusst zu werden und die Akzeptanz in eine Art der Resignation umzuwandeln.

5 – Sprich zur Masse, wie zu kleinen Kindern
Die Mehrheit der Inhalte gerichtet an die öffentliche Meinung missbraucht die Art der Verkündung, durch Argumente oder sogar durch einen gönnerhaften Ton, den man normalerweise in einer Unterhaltung mit Kindern oder geistig behinderten Menschen verwendet. Je mehr man seinem Gesprächspartner das Bild vor Augen vernebeln will, umso lieber greift man auf diese Technik zurück. Warum? Wenn du zu einer Person sprichst, als ob sie 12 Jahre alt wäre, dann, aus dem Grund der Suggestion, wird mit höchster Wahrscheinlichkeit jene Person kritiklos reagieren oder antworten, als ob sie tatsächlich 12 Jahre alt wäre.
 
6 – Konzentriere dich auf Emotionen und nicht auf Reflexion
Der Missbrauch des emotionalen Aspektes ist die klassische Technik, das Ziel habend, eine rationale Analyse und den gesunden Menschenverstand eines Individuums zu umgehen. Darüber hinaus öffnet eine emotionale Rede Tür und Tor, Ideologie, Bedürfnisse, Ängste und Unruhen, Impulse und bestimmte Verhaltensweisen im Unterbewusstsein zu initiieren.
 
7 – Versuche die Ignoranz der Gesellschaft aufrecht zu erhalten
Die Masse soll nicht fähig sein die Methoden und Kontrolltechniken zu erkennen. Bildung, die der gesellschaftlichen Unterschicht angeboten wird, soll so einfach wie möglich sein, damit das akademische Wissen für diese nicht begreifbar ist.
 
8 – Entfache in der Bevölkerung den Gedanken, dass sie durchschnittlich sei
Schaff es, dass die Bürger zu glauben beginnen, dass es cool und normal sei dumm, vulgär und ungebildet zu sein.

9 – Wandle Widerstand in das Gefühl schlechten Gewissens um
Erlaube es, dass die Gesellschaft denkt, dass sie aufgrund zu wenig Intelligenz, Kompetenz oder Bemühungen die einzig Schuldigen ihres Nicht-Erfolges sind. Das „System“ wirkt also einer Rebellion der Bevölkerung entgegen indem dem Bürger suggeriert wird, dass er an allem Übel schuld sei und herab würdigt damit dessen Selbstwertgefühl. Dies führt zur Depression und Blockade weiteren Handelns. Ohne Handeln gibt es nämlich keine Revolution!
 
10 – Lerne Menschen besser kennen, als sie sich selbst es tun
In den letzten 50 Jahren entstand durch den wissenschaftlichen Fortschritt eine Schlucht zwischen dem Wissen, welches der breiten Masse zur Verfügung steht und jenem, das für die schmale Elite reserviert ist. Dank der Biologie, Neurobiologie und der angewandten Psychologie erreichte das „System“ das Wissen zur Existenz des Menschen im physischen als auch psychischen Bereich. Gegenwärtig kennt das „System“ den Menschen, den einzelnen Bürger besser, besser als dieser selbst und verfügt somit über eine größere Kontrolle des einzelnen.

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Er tickte laut,

Der dicke Turm,

In schweren grauen Tönen.

"Wirst du mich vermissen?"

 

 

- aus eigener Feder

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Emanuel R. I. P (17.06.2017)

 

. . . Emanuel . . .

. . . Emanuel . . .

 

Er hat sein Leben doch weiß nicht was es Ihm nützen soll,

und er wusste nicht welcher Engel Ihn beschützen soll,

lebt in der Scheiße und er plant wie der da raus kommt,

und ob er mit seinem Monatslohn wirklich auskommt,

er war ein guter Mensch, doch tat sich selbst leid,

Angst vor morgen und dazu mit seinen Eltern Streit,

einem Menschen etwas antun hätt er nie getan,

doch irgendwie kam er trotzdem auf die Schiefe Bahn,

es tut sich alles ändern, und am Besten heut,

doch nach ner´Zeit wurde Alkohol sein bester Freund

. . . Emanuel . . .

es war ein Leben voller Staub, Einbruch, Drogen und er war nicht stolz drauf,

er war ein ehrlicher Mensch und er lügte nie,

sein Kopf war durcheinander und dann hieß es Psychatrie,

hör mir zu ich sag dir heut was geschah,

verzweifelt den es wurden seine Träume nie wahr,

 

 . . . Emanuel . . .

man sein Herz war alleine und er wusste keinen Ausweg,

. . . Emanuel . . .

er war ständig auf der Suche nach dem Glück wenn er rausgeht,

. . . Emanuel . . .

das war sein Leben und er wusste ganz genau wie es ausgeht,

. . . Emanuel . . .

will hier raus, und träumt das er mit einer Frau in einem Haus lebt,

. . . Emanuel . . .

man sein Herz war alleine und er wusste keinen Ausweg,

 

Er trinkt wirklich und vergisst den Schmerz der in Ihm lebt,

die Angst vor morgen die bei Ihm ist und auch mit Ihm schläft,

das ist sein Leben und er hat es langsam eingesehen,

wischt die Träne weg den diesen Weg muss er alleine gehen,

er hatte Angst das Ihn sein Vater vergisst,

kann nix sagen außer das er seinen Vater vermisst,

was soll ich sagen er hat Scheisse gelebt,

war ein guter Mensch und ging auch jedem Streit aus dem Weg,

viele Reden aber er hat diesen Kack gelebt,

und vom Arbeitsamt wurd er nur noch abgelehnt,

und damals war auch seine Mutter nie da,

Drogen gaben Halt weil er seine Mutter nie sah.

das ist sein Leben und er weiß das es so bleiben wird,

und seine größte Angst ist das er mal alleine stirbt,

wenn du das liest denkst du uns geht es gut,

und deswegen half am Ende nur der Sprung vor den Zug.

 

 . . . Emanuel . . .

man sein Herz war alleine und er wusste keinen Ausweg,

. . . Emanuel . . .

er war ständig auf der Suche nach dem Glück wenn er rausgeht,

. . . Emanuel . . .

das war sein Leben und er wusste ganz genau wie es ausgeht,

. . . Emanuel . . .

will hier raus, und träumt das er mit einer Frau in einem Haus lebt,

. . . Emanuel . . .

man sein Herz war alleine und er wusste keinen Ausweg.

 . . .Emanuel . . .

 . . .Emanuel . . .

 . . .Emanuel . . .

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