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Anime-Reviews


TheMagician
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Hallo liebe Bsler,

in diesem Thread sollt ihr die Möglichkeit erhalten, eure eigenen Reviews für Animes zu schreiben und mit den andern Usern zu teilen.

Bevor ihr jedoch eine Review schreibt, lest euch bitte diesen Beitrag sorgfältig durch.

Außerdem bitte ich darum, in diesem Thread nichts außer tatsächlichen Reviews zu posten.

 

Grundstruktur

  • Kopfzeile:

    • Nummerierung

    • Animetitel

    • Stand

    • Spoiler

  • Review

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Regeln

  • ein gewisses Mindestmaß an Qualität ist erforderlich

  • keine sinnlosen Doppelreviews (10x "Sword Art Online ist geil!!")

  • Spaßreviews sind erlaubt

  • Hate-Reviews sind verboten

  • Reviews müssen eigenständig sein

 

Generell sind auch in diesem Thread die allgemeinen Umgangsformen und Reglen von BS zu beachten. (Davon ausgenommen sind Spoiler, solange die Review als spoilerlastig gekennzeichnet wird, sich die Spoiler nur auf den in der Review vorgestellten Anime beziehen und extreme Spoiler, wie zB der Tod eines wichtigen Chars, in entsprechende

Spoiler

Wer das liest, hat traumhaft schöne Augen! :ph34r:

verpackt sind.)

 

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Review Nr. A001

Anime: Sword Art Online

Stand: S01E24

enthält milde Spoiler

 

Durch die schiere Flut an unbegründeten 10er-Bewertungen, war ich dazu bewegt einmal eine Review zu schreiben, die mehr beinhaltet als "ich mag Kirito" und "ich mag Schwerter und Online."



Story: 4/10

Ok, das ist schon mal der erste Schwachpunkt und das ist ein ziemliches Problem, da es an sich ein ganz normaler, linearer Story-Anime sein sollte. Und nicht das Etwas, das es geworden ist.
Dabei fing es gut und vielversprechend an, die ersten beiden Episoden waren interessant gemacht, haben die Welt hervorragend dargestellt und die Charaktere gut eingeführt ohne das übliche Prozedere zum x-ten mal zu wiederholen, es war erfrischend. Dann kann es ja jetzt mit der Hauptstory losgehen, richtig? Falsch. Denn erstmal bekommen wir fünf komplette irrelevante Charakterepisoden mit fünf verschiedenen großen Zeitsprüngen, die jegliche Hoffnung auf eine Nutzung des MMO-Settings, das es uns vor vornherein ins Gesicht drückt, zerstört und stattdessen das Fundament für einen Haremanime legt. Aber dazu später mehr. Jetzt bleiben uns erstmal noch sieben Episoden für die Hauptstory, richtig? Wieder falsch. Erstmal bekommen wir noch zwei einhalb Folgen mehr oder weniger Filler, der danach absolut keine Relevanz mehr hat. Ok. Also haben wir jetzt mehr als die Hälfte der Folgen verschwendet und sind nicht bei der Hauptstory. Aus dem Spiel zu entkommen. Das ist ja die Idee. Aber jetzt, jetzt kann es dann damit auch mal losgehen. Wenn das wenigstens etwas Gutes wäre, aber nein. Alles was kommt ist aneinander gereihtes Deus Ex Machina, Kirito hat absolut keine Schwierigkeiten bei irgendwas und muss einfach nur draufkloppen. Und dafür, dass es ein Videospielsetting und kein Fantasysetting sein soll, passieren überdurchschnittlich zu viele Wunder (-> Deus Ex Machina) ohne irgendwelche Begründung, die alles was davor gekommen ist, noch wertloser machen als vorher schon. So viel damit zum ersten Teil der ersten Staffel, den selbst die meisten SAO-Fans als den besten Teil ansehen... also komplett ohne zu spoilern, wisst ihr damit, was euch in den restlichen ~30 Episoden noch erwartet.

Spoiler

Insbesondere der 2te Teil der 1ten Staffel ist quasi ein typisches Mario "Rette die Prinzessin"-Spiel, bloß dass man bei Mario auch mal einen Finger krumm machen muss und nicht Deus Ex Kirito wieder unterwegs ist.



Animation & Sound: 8/10

Alles in allem gut bis sehr gut, die Welt ist gut gemacht, die Charaktere haben ein ansprechendes und passendes Design, es gibt hier und da ein paar Fehler, aber im Großen und Ganzen hat A-1 hier gute Arbeit geleistet, auch der OST hat was und passt sich dem Setting gut an, wie von Yuki Kajiura zu erwarten, die interessanterweise auch die Musik zu .hack// gemacht hat.



Characters: 1/10

Hier rufen wir uns nochmal in Erinnerung, wie ich darauf eingegangen bin, dass Folge 3-7 im Charakterepisoden sind, insofern, dass uns irgendein neuer Charakter an den Kopf geworfen wird, wo Kirito natürlich den Tag rettet und diese dann einfach Anhängsel für seinen Harem werden. Yaaay. Und das soll ein Romance-Anime sein? Also ich weiß ja nicht, wie andere dazu stehen, aber wenn da Romance wirklich sprießen soll, muss er sich entscheiden und nicht alles und jeden mit Brüsten mitnehmen. Aber betrachten wir die Charaktere doch mal etwas genauer.
Kirito - ... Kirito ist DER ultimative Gary Stu für Anime. Und das ist definitiv das Schlimmste, was man als Autor tun kann, Gary Stus/Mary Sues haben nichts, absolut NICHTS in einer ernsthaften Story verloren. Er hat keine Persönlichkeit (trotz all der grauenhaften Versuche ihm eine tragische Persönlichkeit reinzudrücken, das bringt es aber nicht, wenn ihn das später keinen Meter weit juckt) und ist perfekt in allem, was er berührt. Er ist ein großartiger Spieler, ein super Detektiv, ein Casanova sondergleichen (trotzdessen, dass er jeglichen sozialen Kontakt vorher vermieden hat... ok) und ein Meister des Hackens. Egal was, er kann es. Alle Frauen wollen ihn, alle Männer wollen so sein wie er, alle Feinde beneiden ihn. Er erledigt ganze MMO-Level alleine. MMO ... allein. Darauf geh ich später nochmal ein. Aber genug zu ihm.
Asuna - Asuna ist per Definition die Waifu für jeden, was grundsätzlich das Schwächste ist, was man als Autor machen kann, einen (weiblichen) Hauptcharaktern einfach zum Fanservice reinzuwerfen, ohne dass es irgendeine Auswirkung hat, was sie tut oder denkt. Insbesondere dadurch, dass sie anfangs stark und fähig war mit Kirito zusammen(!) (-> MMO) einen Boss zu besiegen. Doch nachdem sie Kirito kennengelernt hat, ist alles was sie wirklich noch tut, kochen, in der Nähe des Kampfes rumstehen und Gründe dafür geben, dass Kirito wieder Deus Ex Machina wird. Wenn das nicht Sexismus ist, was dann? Grundsätzlich ähnelt sie quasi Peach, bloß das Peach zumindest in Mario Party etwas tut. Asuna nicht. Und zu ihrer Persönlichkeit lässt sich grundlegend sagen: werft "Tsundere" in eine Suchmaschine und ihr werdet zwei Definitionen finden: die klassische, für Charaktere wie beispielsweise Taiga aus Toradora und die moderne, für Charaktere wie eben Asuna aus Sword Art Online. Und wohingegen die klassische Variante von Tsun zu Dere wird, nachdem der Grund für das Tsun, das in der Story enthalten ist oder aus der Hintergrundgeschichte des Charakters kommt, überwunden wird, bleibt die moderne Variante eigentlich immer Tsun, da es auch keinen Grund für das Verhalten gibt außer "ja, dann muss der Hauptcharakter auch was tun... irgendwas." Und damit genug zu ihr.

Spoiler

Yui - Oh, welch Schande für diesen glorreichen Namen ist Yui aus Sword Art Online... grundlegend ist es einfach nur eine Cheatkonsole ohne irgendeinen Grund. Mehr muss man dazu nicht sagen, warum sollte man sowas gutheißen?
Gegner - Eine absolute Enttäuschung. Der aus der ersten Hälfte vergisst all seine Motive für das, was er getan hat und der aus der zweiten Hälfte ist so überzogen, dagegen könnte man bei Hitler noch eine gute Seite erwarten.


Rest - Alles was weiblich ist, ist spätestens nach 5 Minuten in Kiritos Harem (denn mehr Zeit haben sie auch nicht) und alle männlichen Charaktere sind einfach nur Deko, da Kirito alles allein fertigmacht (*hust* MMO *hust), stattdessen hätte man auch Bäume hinstellen können, da hätte die Umwelt auch was von.



Enjoyment: 3/10

Um endlich auf das Thema MMO zurückzukommen: Viele SAO-Fans sagen von sich, sie mögen SAO, weil sie Videospiele mögen. Kirito läuft mit einer Cheatkonsole namens Yui rum und spielt mehrere MMOs de facto alleine durch. Wer jetzt noch weiß, was MMO bedeutet, dem dürfte auffallen, dass die ganze Idee sich komplett erledigt hat und spätestens in den Charakterepisode 3-7 aus dem Fenster geworfen wurde. Ich finde es fast schon beleidigend, dass man SAO mit Videospielen assoziiert. Denn bei SAO ist es im Gegensatz zu NGNL und Overlord völlig ernst gemeint. Und das kann einfach nicht sein. Dementsprechend wenig hat es mir gefallen, trotz des vielversprechenden Anfangs und der guten Animation.

Zusammengefasst:
Story ------------------ 4/10
Animation & Sound - 7/10
Characters ----------- 1/10
Enjoyment ------------ 3/10
--------------------------------
16/40 =========== 4/10

Diskussionsthread

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  • 11 months later...
  • 1 month later...

 

Review Nr. A002     [Ist das richtig?]

Serie: Angel Beats!

Stand: S1E13

Leichte bis milde Spoiler, yeah!

 

Tja, was soll ich sagen? Das ist einer meiner Favoriten. Ich bezweifle, dass ich diese Review objektiv schreiben werde. Außerdem ist das hier eine halbe Scherz-Review, tut mir leid. Außerdem bin ich kein guter Schreiberling. Aber meine Kriterien habe ich an die Serie angepasst. Das ist gut, hoffe ich.

 

Story: 8/10

Ich liebe diese Story einfach – Der Hauptcharakter landet in einer fremden Welt, ihm wird gesagt, dass er in der Totenwelt ist und kämpft schließlich gegen einen „Engel“. Klingt spannend, oder? Das ist es nicht wirklich, zumindest nicht am Anfang. Aber das ist okay so, denn später gewinnt der Anime richtig an Fahrt.

Spoiler

Spätestens nach dem "Tod" von Iwasawa realisiert man, dass das alles nicht nur Spaß ist. Jeder kann jederzeit verschwinden, wenn er mit dem Leben abschließt.

Mit der Zeit gewinnt der Hauptcharakter einige Freunde, die alle, simpel gesagt, Idioten sind. Darauf gehe ich aber später noch ein. Unter der Leitung von „Yurippe“ erleben sie einige Missionen, haben Spaß und....Ja. Sie haben Spaß. Im Grunde geht es nur darum, dass sie alle Spaß haben, mehr nicht. Zumindest am Anfang.... Gegen Mitte der Serie geht es gefühlsmäßig wirklich rund, bis es schließlich zu einem traurig-fröhlichen Ende kommt.

 

Gefühl: 10/10

Was soll ich bloß sagen? Durch die wunderbaren Charaktere kann man regelrecht mitfühlen. Man wird in der Regel nicht durch den Anime kommen, ohne zu weinen.

Die Serie tut einen regelrecht in den Wahnsinn treiben – Erst herrscht eine bittere Stimmung, dann wird es urplötzlich fröhlich, dann wird man in (schlechten) Witzen ertrinken, dann wird es sehr traurig, fröhlich, traurig, fröhlich, traurig, traurig und wieder traurig. Ich weiß, das war keine gute Beschreibung, aber was soll ich machen? Die Serie spielt mit den Gefühlen des Zuschauers.

 

Charaktere: 10+50 Waifu-Punkte/10

Ich liebe die Charaktere – Man hat einen Hauptcharakter, der einfühlsam ist; eine Anführerin mit einer sehr traurigen Vergangenheit; einen „bester Freund“-Typ; einen Idioten; einen weiblichen Idioten und noch viel mehr Waifus! Wuuhuuu, lang lebe der Waifu-Gott!

 

Musik: 8/10

Hey, wir haben Musik, das ist ein Anfang. Ich mag Musik, ihr auch? Gut, dann mögt ihr auch diesen Anime! Denn dieser Anime hat Musik, glaube ich! Es wird viel gesungen....Und ja. Ich achte nicht so sehr auf Musik.

 

 

Animation: 8/10

Die Animation ist okay, denke ich. Ich bin niedrige Standards gewöhnt, da ist das hier ein wahrer Augenschmaus!

 

Zusammenfassung:

Story: 8/10

Gefühl: 10/10

Charaktere: 10+50 Waifu-Bonus/10

Musik:  8/10

Animation: 8/10

Gesamtwertung: 44+50 Waifu-Punkte/50 | 18/10 (Kann das jemand nochmal überprüfen?)

 

Fazit: Wenn ihr was Trauriges, das euch manchmal zum Lachen bringt, sehen wollt, dann.... Schaut euch Kanon (2006) an. Ich empfehle es! Ich liebe diesen Anime!

 

 

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